LinuxFx & Brave Browser

Linux, bekannt für seine Sicherheit und Anpassungsfähigkeit, bietet eine Vielzahl an Browsern, die die unterschiedlichen Bedürfnisse der Nutzer abdecken. Der Brave Browser sticht hierbei besonders hervor, da er von Grund auf mit Fokus auf Sicherheit und Datenschutz entwickelt wurde.

Welche Betriebssysteme unterstützt der Brave Browser?

Der Brave Browser ist ein plattformübergreifender Browser, der unter Windows, macOS, Linux, Android und iOS läuft. Dies macht ihn zu einer vielseitigen Wahl für Nutzer, die auf verschiedenen Geräten eine einheitliche Browsererfahrung wünschen.

Wer entwickelt den Brave Browser?

Der Brave Browser wird von Brave Software Inc. entwickelt, einem Unternehmen, das 2015 von Brendan Eich (Mitgründer des Mozilla-Projekts und Erfinder von JavaScript) und Brian Bondy gegründet wurde. Brave Software hat sich zum Ziel gesetzt, ein schnelleres, sichereres und privateres Web-Erlebnis zu bieten.

Informationen zur IT-Sicherheit im Brave Browser

Der Brave Browser ist bekannt für seine starken Sicherheitsfunktionen. Er blockiert standardmäßig Tracker und Werbung, was das Risiko von Malware und Phishing-Angriffen reduziert. Eine weitere wichtige Sicherheitsfunktion ist HTTPS-Everywhere, das automatisch auf sichere Verbindungen umschaltet, wann immer dies möglich ist.

Unterstützung der digitalen Privatsphäre

Brave unterstützt die digitale Privatsphäre durch verschiedene Mechanismen:

  • Werbeblocker: Standardmäßig blockiert Brave Werbung und Tracker, die das Nutzerverhalten überwachen.
  • Logging: Brave speichert keine persönlichen Daten oder Browserverläufe auf seinen Servern.
  • Tor-Integration: Brave bietet eine private Browsing-Option mit Tor, die die Anonymität des Nutzers weiter erhöht.
  • Script-Blocking: Nutzer können JavaScript blockieren, um das Tracking und die Ausführung potenziell schädlicher Skripte zu verhindern.

Anwenderfreundlichkeit des Brave Browsers

Brave zeichnet sich durch eine intuitive Benutzeroberfläche aus, die an klassische Browser erinnert und somit den Umstieg erleichtert. Die Performance ist durch die integrierte Werbeblockierung oft besser als bei konkurrierenden Browsern, da weniger Ressourcen für das Laden von Werbung verwendet werden.

Browser und Security-Features testen

  1. Ad-Block: Besuchen Sie Webseiten mit vielen Werbeanzeigen und prüfen Sie, ob diese blockiert werden.
  2. HTTPS-Everywhere: Rufen Sie HTTP-Websites auf und beobachten Sie, ob diese automatisch auf HTTPS umgeleitet werden.
  3. Private Browsing mit Tor: Testen Sie die Tor-Funktion, indem Sie ein privates Fenster mit Tor öffnen und auf anonyme Webseiten zugreifen.
  4. Script-Blocking: Aktivieren Sie das Blockieren von JavaScript auf einer Seite und beobachten Sie, wie sich die Ladezeit und Funktionalität verändert.

Durch diese Tests können Sie die Wirksamkeit der Sicherheitsfunktionen von Brave überprüfen und sicherstellen, dass der Browser Ihre Anforderungen an Datenschutz und Sicherheit erfüllt.

Fazit

Der Brave Browser bietet eine beeindruckende Kombination aus Sicherheit, Privatsphäre und Benutzerfreundlichkeit, die ihn zu einer hervorragenden Wahl für Linux-Benutzer macht. Im Vergleich zu anderen Browsern bietet Brave ein höheres Maß an integrierter Sicherheit und Datenschutz, was ihn besonders für sicherheitsbewusste Nutzer attraktiv mach

Installation von Brave Browser auf Linux Debian, Ubuntu (LinuxFx), Mint

Schritt-für-Schritt-Anleitung für Installation über Terminal

sudo apt install curl

sudo curl -fsSLo /usr/share/keyrings/brave-browser-archive-keyring.gpg https://brave-browser-apt-release.s3.brave.com/brave-browser-archive-keyring.gpg

echo „deb [signed-by=/usr/share/keyrings/brave-browser-archive-keyring.gpg] https://brave-browser-apt-release.s3.brave.com/ stable main“|sudo tee /etc/apt/sources.list.d/brave-browser-release.list

sudo apt update

sudo apt install brave-browser

Installation von Brave Browser auf Linux Fedora, Rocky

Schritt-für-Schritt-Anleitung für Installation über Terminal

sudo dnf install dnf-plugins-core sudo dnf config-manager –add-repo https://brave-browser-rpm-release.s3.brave.com/brave-browser.repo sudo rpm –import https://brave-browser-rpm-release.s3.brave.com/brave-core.ascsudo dnf install brave-browser

Hier einige unserer Tests:

Aktiver Schutz: Standardmäßig ist diese Einstellungen auf „on“ und schützt so alle angesurfte Seiten.

Tracker und Werbung sowie bösartiger Java Script Code wird mit den Standardeinstellungen geblockt.

 

 

 

 

 

Abb1: Schutz

 

Fortgeschrittene Steuerung: Hier lassen sich weiterführende Sicherheitseinstellungen vornehmen und nach den eigenen Bedürfnissen konfigurieren. Wie etwa aggressiveres Blocken.

 

 

 

 

 

 

Abb2: Fortgeschrittene Steuerung

Hier können u.a. Drittanbieter-Cookies blockiert werden.

 

 

 

Abb3: Tracker & Werbung blockieren

 

Fortgeschrittene Steuerung: Hier können von den Standardeinstellungen abweichende Einstellungen vorgenommen werden.

 

 

 

 

 

 

 

Abb4: Drittanbieter Cookies blockieren

 

 

 

Hier stellt Brave eine Anonymisierungsfunktion über ein VPN bereit. Hier sei erwähnt, dass dieses Feature kostenpflichtig ist.

Dieses Feature funktioniert derzeit auf Windows, IOS, MacOS, Android. Linux ist geplant. Stand heute ist das Feature auf Linux noch nicht verfügbar.

Darüber hinaus gibt es auch Social Media Sperrlisten.  Zudem hat Brave sämtlichste Datenschutz-Einstellungen wie wir sie auch von anderen Browsern her kennen. Für Cryptowährungen bietet Brave einen Wallet an.

 

 

 

Abb5: VPN

 

Autor: Julian Lipfert

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